Da war es also, das Chinesische Neujahrsfest. Damit verbunden 2 Feiertage in Singapur, an denen die ganze Stadt eigentlich dicht macht. Also gings am Freitag etwa 17 Uhr mit dem Flieger gen Bali. Eigentlich war 16 Uhr geplant, aber daraus wurde nichts, Verspätung.
Früh noch nachgeschaut und gesehen, dass dort Regenzeit herrscht. Verdammt. Hier hats auch den ganzen Freitag wie aus Kannen geschüttet. Wollten eigentlich mit der Metro zum Flughafen fahren, keine Chance. Zum einen war Sanie sehr spät dran und bei dem Regen wären wir auch komplett durch gewesen. Also doch Taxi. Waren die vorletzten, die durch die Sicherheitskontrolle am Gate sind. Nach 2,5h Flug und noch ner Weile Autofahrt durch den dichten Verkehr waren wir dann gegen halb 10 endlich auf unserem Zimmer. Und hatten Hunger. Direkt nebenan war ein Deutsches Restaurant, welches Sanie noch vom letzten Besuch kannte. Da es dort WLAN gab, sind wir also hin, endlich was festes zwischen die Zähne.
Gewohnt haben wir in Kuta, dem Partyort von Bali. Es ist dort günstiger als in Singapur, kommt fast an Deutsche Preise ran. Das Bier in der Disko für etwa 3,50 Euro. Dabei ist die Währung aber eine Qual, 100 Euro entsprechend etwa 1,175 Millionen Indonesischen Rupien.
Die folgenden Tage haben wir dann damit verbracht, die Insel zu erkunden. So gings zum Beispiel nach Ubud, vorbei an reichlich Tempeln und viel Natur und einer Kaffeeplantage. Der eine oder andere hat schonmal von Luwak gehört. Das ist der Katzenkackekaffee aus Bali und außerdem der teuerste Kaffee der Welt. Ich hab ihn probiert und anschließend auch welchen gekauft. Der schmeckt gar nicht schlecht, sehr stark aber überhaupt nicht bitter.
Anschließend ging es noch durch einen Affenwald.
Mittagessen mitten im Reisfeld...
Mit Indonesischem Bier natürlich...
Weiterfahrt zu den Reisterrassen (es soll deutlich größere geben, wir waren etwas enttäuscht, aber gut, man kann nicht alles haben).
Etwas Balinesische Musik durfte nicht fehlen...
Und, wie schon geschrieben, Tempel.
Vom vielen laufen und ankucken erschöpft, darf die Körperpflege nicht zu kurz kommen. Massagen gibts hier ja an jeder Ecke, Fisch-Spa ist aber mal was anderes.
Die ersten zwei Minuten lang ist das sehr unangenehm, dann aber ein Traum.
Ach ja, Regenzeit oder nicht, und trotz voller Bewölkung und Sonnencreme hab ich mir nen tüchtigen Sonnenbrand geholt. So langsam fange ich an, mich zu schälen. Aber jetzt bin ich wenigstens mal gescheit braun und heb mich ein bisschen von den ganzen Weißbroten hier ab! :)
Und so waren die paar Tage Bali auch ruckzuck rum und es ging am Mittwoch morgen zurück nach Singapur und direkt wieder zur Arbeit.
Hier sind noch ein paar andere Fotos:
https://picasaweb.google.com/106441899087162603856/Bali?authuser=0&authkey=Gv1sRgCJme4I75s_n6yQE&feat=directlink
Außerdem noch was zum ankucken. (Youtube beschwert sich immer, dass es Synchronisationsprobleme zwischen Bild und Ton geben könnte. Die gibt es auch. Wird Zeit für ein neues Handy. Na ja, bald...)
Friday, 27 January 2012
Thursday, 26 January 2012
Officeanmeldung durch
We are pleased to inform you that your application for the setting up of the above-mentioned Representative Office (RO) has been approved.
Das kam heute per Mail. Prima. Jetzt gehts vorwärts.
Balibericht und so weiter folgen morgen.
Das kam heute per Mail. Prima. Jetzt gehts vorwärts.
Balibericht und so weiter folgen morgen.
Friday, 20 January 2012
Kantine - Günstig, schnell und doch gut
"Kopitiam - True Singapore Taste" steht auf den Flyern, der Webseite und auf der Chipkarte. Letztlich nichts weiter, als öffentliche Kantinen mit vielen Garküchen.
Auf dem Foto sieht das nicht sehr einladend aus. Ist es auch nicht. Das Essen ist aber trotzdem gut. Die Auswahl ist riesig. In der hiesigen Kopitiamfiliale in VivoCity sind ca. 25 verschiedene Garküchen. Alle Geschmacksrichtungen und Zubereitungsformen, die man sich vorstellen kann. Von der Nudelsuppe über die heiße gusseisernen Pfanne, in der Fleisch und Fisch direkt beim Gast weiter brutzeln hin zum Steamboat und westlicher Küche, hier gibts alles, und alles irgendwie Fast Food tauglich. Selten wartet man länger als zwei oder drei Minuten auf sein Essen, bezahlt wird wahlweise in Bar oder mit einer vorher aufgeladenen Karte. Die Karte bietet ein paar Prozent Rabatt.
Die Preise sind in Ordnung, meist zwischen 4 und 5 Dollar, einige Ausreißer nach oben und unten sind aber auch dabei. Übrigens, als sauberste Stadt der Welt hat Singapur einen Ruf zu verlieren. Hier wird jedes Restaurant und jede Garküche und jedes Restaurant regelmäßig von der NEA (Umweltbehörde, http://app2.nea.gov.sg/index.aspx) überprüft und mit einem Buchstaben ausgezeichnet. Selten sieht man eine Klassifizierung schlechter als B, dort sollte man dann auch nicht unbedingt essen. A und B sind aber völlig in Ordnung.
So, auf ins lange Wochenende in Bali! Bis Mittwoch dann! :)
Auf dem Foto sieht das nicht sehr einladend aus. Ist es auch nicht. Das Essen ist aber trotzdem gut. Die Auswahl ist riesig. In der hiesigen Kopitiamfiliale in VivoCity sind ca. 25 verschiedene Garküchen. Alle Geschmacksrichtungen und Zubereitungsformen, die man sich vorstellen kann. Von der Nudelsuppe über die heiße gusseisernen Pfanne, in der Fleisch und Fisch direkt beim Gast weiter brutzeln hin zum Steamboat und westlicher Küche, hier gibts alles, und alles irgendwie Fast Food tauglich. Selten wartet man länger als zwei oder drei Minuten auf sein Essen, bezahlt wird wahlweise in Bar oder mit einer vorher aufgeladenen Karte. Die Karte bietet ein paar Prozent Rabatt.
Die Preise sind in Ordnung, meist zwischen 4 und 5 Dollar, einige Ausreißer nach oben und unten sind aber auch dabei. Übrigens, als sauberste Stadt der Welt hat Singapur einen Ruf zu verlieren. Hier wird jedes Restaurant und jede Garküche und jedes Restaurant regelmäßig von der NEA (Umweltbehörde, http://app2.nea.gov.sg/index.aspx) überprüft und mit einem Buchstaben ausgezeichnet. Selten sieht man eine Klassifizierung schlechter als B, dort sollte man dann auch nicht unbedingt essen. A und B sind aber völlig in Ordnung.
So, auf ins lange Wochenende in Bali! Bis Mittwoch dann! :)
Thursday, 19 January 2012
Öffentliche Verkehrsmittel
Das öffentliche Verkehrsnetz in Singapur ist ziemlich gut. Hier gibts Busse, eine Metro (MRT - Mass Rapid Transit), eine LRT (Light Rail Transit) sowie den Sentosa Express, eine Einschienenbahn nach Sentosa Island. Das alles kann mit ein und der selben Fahrkarte gefahren werden. Dabei ist das Abrechnungssystem eigentlich recht simpel. In den Metrostationen hält man am Eingang die Karte an ein Lesegerät, die Tür öffnet sich und man kommt durch. Beim Aussteigen das gleiche Spiel. Ebenso beim Bus, einsteigen - tüüt, vor dem Aussteigen - tüüt und fertig. Generell wird nach Entfernungen abgerechnet, und genau das ist manchmal komisch. Heute morgen von hier (Haltestelle "After Blair Rd") nach Vivo City, 73 Cent, auf dem Weg zurück, selbe Strecke, 83 Cent. Üblicherweise kostet der Rückweg auch 73 Cent. Vor ein oder zwei Tagen bin ich eine Haltestelle weiter gefahren, ebenfalls 73 Cent. Sorry, ich blick nicht mehr durch. Im Großen und Ganzen aber ein sehr bequemes System. Die Karte lädt man direkt in den Metro Stationen an entsprechenden Terminals auf, wahlweise mit Bargeld oder EC Karte.
Die Metrostationen sind im Innenstadtbereich alle unterirdisch, bei den Interchanges, als da, wo mehrere Linien einander kreuzen, gehts immer gleich mal 4 bis 5 Etagen unter die Erde. Alles sehr sauber und geordnet, sie wie man das in Singapur erwartet. Reichlich Shops und 7-11s, Cheers, uswusf. gibts natürlich auch. Dabei darf man aber in der MRT nicht Essen oder Trinken. Also Vorsicht.
Bei den Busen gibt es reguläre und Doppelstockbusse, wie im Bild. Das Witzige an denen: Mit meinen 1,75m Körpergröße ist aufrechtes Stehen in der oberen Etage nicht bei allen Modellen möglich, ohne sich den Kopf zu stoßen! :)
Der Sentosa Express nimmt eine Sonderrolle ein. Die einzige "Festlands-Station" ist hier gleich in Vivo City, Harbourfront. Auf Sentosa Island gibt es noch drei oder vier Stationen. Einmal in Vivo City im Zug, werden direkt $3 abgerechnet und anschließend kann man auf Sentosa in das Ding ein- und aussteigen, wie man möchte. Braucht man aber i.d.R. nicht, da die Stationen so nah beieinander sind, dass man fast laufen kann.
Technisch ist das Netz interessant, da MRT und Sentosaexpress komplett automatisch fahren. Da sitzt keiner Fahrer vorne drinne und drückt aufs Gas.
Kaffeekultur in singapur
Dem einen oder anderen hatte ich davon ja schonmal erzählt. Hier gibt es unter anderem Kaffee in Tüten. Ganz so weit habe ich es noch nicht getrieben, aber einen kleinen Vorgeschmack habe ich mir heute gegönnt: sowas wie ein Türkischer oder sonst wie Arabischer Kaffee mit Zucker oder süßer Milch, im Styroporbecher mit Tragehenkel...
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Tuesday, 17 January 2012
Anmeldung raus
So, die Anmeldung für das Office ist raus, jetzt heißts ca. 2 Wochen warten, dann das Visum beantragen... Derweile hab ich mir jetzt schon mal ein paar Events rausgesucht, zu denen ich gehen werde, allen voran die CommunicAsia im Juni!!! :)
Katzen
In Asien gibts eine ganze Menge Katzen. Ich habe gestern rausgefunden, warum. Es gibt auch ne ganze Menge Viehzeuch, das die so fressen...
Die Ratte wusste wohl, dass ihre letzten Minuten angebrochen waren. Sie saß völlig verstört da und hat nur gewartet. Ich hab mir das aber nicht zu Ende angeschaut, ich hatte Hunger und wollte nicht, dass mir dieser vergeht.
Die Ratte wusste wohl, dass ihre letzten Minuten angebrochen waren. Sie saß völlig verstört da und hat nur gewartet. Ich hab mir das aber nicht zu Ende angeschaut, ich hatte Hunger und wollte nicht, dass mir dieser vergeht.
Monday, 16 January 2012
Ende der Regenzeit
Hallihallo,
ich weiß, ist schon wieder ein paar Tage her, in der Woche passiert meist nicht soo viel und am Wochenende hab ich immer keine Zeit, zu schreiben. Brauch langsam UMTS ;)
Über den Donnerstag gibt es nichts zu berichten. Ich habe den ganzen Tag gearbeitet, bis auf eine Joggingunterbrechung von gut 45 Minuten, inklusive eines kleinen Treppenmarathons in den 24. Stock. Sanie hat ebenfalls bis spät Abends gearbeitet, so dass wir erst gegen 21:30 zum Abendessen gekommen sind. Danach gings ohne lange Verzögerungen direkt in die Falle.
Am Freitag bin ich vormittags mit Sanie mit ins Rechenzentrum gefahren. Bei der Gelegenheit habe ich dann auch gleich eine Visitenkarte fallen gelassen. Da könnte was dabei raus kommen, warten wirs einfach ab. Nachmittags habe ich dann meinen Teil von zu Hause getan. Abends gings zum A-la-Carte All-You-Can-Eat im Bumbu, einem Restaurant in Chinatown. Großer Runder Tisch, in der Mitte drehbar eingelegt eine Runde Servierplatte, da kamen die Speisen drauf. Reis wurde auf Anfrage im nachgeliefert. Die Speisen kann ich schon gar nicht mehr wieder geben. Sehr lecker und für den Festpreis von 17 Dollar (10 Euro) auch nicht teuer. Zum Abschluss des Abends waren wir im Barrio Chino, einer kleinen Bar in der Club Street, gleich um die Ecke.
Dabei möchte ich euch eine Beobachtung schildern. Aus Deutschland kennt man Clubs und Discos, in denen getanzt werden kann und in denen die Musik so laut ist, dass man sich eigentlich nicht unterhalten kann. Dazu gibt es Bars, die üblicherweise nur im Hintergrund Musik spielen. Hin und wieder tritt in den größeren Bars mal eine Live Band auf oder es findet eine Veranstaltung statt, so dass es da auch lauter wird. Hier ist es etwas anders. Hier ist die Musik in Bars ziemlich laut, in Clubs lauter. Das nervt ein wenig, wenn man sich einfach nur unterhalten und in Ruhe ein Bierchen trinken will. Das geht zwar, ist aber nicht so entspannt, wie in ner gescheiten Eckkneipe in Deutschland! Gut, genug gejammert.
Nach dem Barrio Chino sind Sanie, Sven und ich auf die Brücke nach Clarke Quay, günstig Bierchen trinken und Leute beobachten. Die Nacht war also doch eher lang und an frühes Aufstehen am Samstag nicht zu denken. Wir haben uns dann also gegen Mittag aus dem Bett gequält und haben den Samstag mit etwas shoppen verbracht. Das ist die Lieblingsbeschäftigung so ziemlich aller Leute, die hier leben. Ich brauchte ein paar kurze Hosen, ein paar Kopfhörer waren auch dabei, sowie ein bisschen Kram hier und da.
Dann haben wir auf dem Dach der Vivo City Mall ein wenig die Seele baumeln lassen bei einem Eis. Die Regenzeit geht zu Ende und es ist jeden Tag Spitzenwetter, keine Wolke trübt den Himmel.
Abends stand BBQ auf dem Programm. Wir haben also die Küche gestürmt, als wir heim kamen und haben etwas Nudeln gekocht, Tomaten-Sardinen-Tuhnfisch-Soße dazu, alles in Tupperbüchsen und dann ab zum BBQ. Witzigerweise hatten wir damit genau den richtigen Riecher bewiesen. Das BBQ fand in City Square Residences in Farrer Park statt, einem netten Condominium. Zwar hatte Mauro, der Gastgeber ein Grill reserviert, aber damit wohl keinen Erfolg gehabt, alle Grills waren belegt. Gut, dass wir fertig gekochtes dabei hatten. Im Fair Price in der Mall gegenüber dann noch fix Plastikgeschirr besorgt und anschließend einen netten Abend auf der Terasse verlebt.
Als halb 11 der Mann von der Security kam und meinte, wir müssten jetzt langsam aufhören, die Anwohner hätten sich schon beschwert, sind wir zwar etwas vom Glauben abgefallen, haben dann die Party aber nach drinnen verlegt und dort noch munter weiter gesessen, gequatscht und ein paar Bierchen getrunken.
Damit war also gestern auch nicht mehr an zeitig aufstehen zu denken. Schade eigentlich, wir wollten schließlich mal nach Kusu Island fahren. Das ist eine kleine Bade- und Tempelinsel vor der Insel. Die Tickets für die Fähre kann man aber nur am Morgen vor der Abfahrt kaufen und an Aufstehen war um 6 Uhr gestern früh einfach nicht zu denken. Wir haben also wieder ausgeschlafen, dann hier etwas sauber gemacht und ein paar Möbel etwas umgestellt, so dass wir den wenigen Platz besser nutzen können. Dann gabs Mittag in Vivo City und anschließend gings mit dem Sentosa Express endlich an den Strand. Gestern war wieder nicht eine Wolke zu sehen.
Am Stand selbst hab ich irgendwie kein Foto gemacht. Schön entspannt wars, das Wasser ist nicht das sauberste, man schwimmt praktisch direkt im Hafenbecken, aber zum entspannen und mal fix reinhupfen taugts allemal. Es gibt auch Berichte von Leuten, die anschließend Ausschlag hatten. Gib bei mir keine Probleme, zum Glück.
Abends wollten wir eigentlich ins Fitness Studio, Sanie geht ja halbwegs regelmäßig und kann zum Probetraining auch mal jemanden mitbringen. Das Studio machte aber 20 Uhr zu, wir waren 19:45 dort. Schaaade. Sind wir also nur Essen gegangen. In China Town, war wieder sehr lecker.
Damit war das Wochenende auch schon fast rum. Abschließend noch eine Filmempfehlung. Wir haben ein paar Kinogutscheine, sind also nach dem Essen in Chinatown in die U-Bahn und nach Dhoby Ghaut gefahren, ins Cathey Cineplex. The Girl with the Dragon Tattoo mit Daniel Craig (Deutscher Titel laut Imdb ist Verblendung, nach Stieg Larson). Ein sehr sehenswerter Film. Hat echt Spaß gemacht. Kundenfreundlich waren sie dort auch. Ich hab nen Becher Cola verschüttet, versehentlich. Habe einen neuen bekommen, kostenfrei. Sehr fein.
Es folgt gleich noch ein Video von der Heimfahrt mit dem Sentosa Express. Das lädt aber noch, also speichere ich jetzt schonmal ab...
Viele Grüße aus dem Tropenparadies!
ich weiß, ist schon wieder ein paar Tage her, in der Woche passiert meist nicht soo viel und am Wochenende hab ich immer keine Zeit, zu schreiben. Brauch langsam UMTS ;)
Über den Donnerstag gibt es nichts zu berichten. Ich habe den ganzen Tag gearbeitet, bis auf eine Joggingunterbrechung von gut 45 Minuten, inklusive eines kleinen Treppenmarathons in den 24. Stock. Sanie hat ebenfalls bis spät Abends gearbeitet, so dass wir erst gegen 21:30 zum Abendessen gekommen sind. Danach gings ohne lange Verzögerungen direkt in die Falle.
Am Freitag bin ich vormittags mit Sanie mit ins Rechenzentrum gefahren. Bei der Gelegenheit habe ich dann auch gleich eine Visitenkarte fallen gelassen. Da könnte was dabei raus kommen, warten wirs einfach ab. Nachmittags habe ich dann meinen Teil von zu Hause getan. Abends gings zum A-la-Carte All-You-Can-Eat im Bumbu, einem Restaurant in Chinatown. Großer Runder Tisch, in der Mitte drehbar eingelegt eine Runde Servierplatte, da kamen die Speisen drauf. Reis wurde auf Anfrage im nachgeliefert. Die Speisen kann ich schon gar nicht mehr wieder geben. Sehr lecker und für den Festpreis von 17 Dollar (10 Euro) auch nicht teuer. Zum Abschluss des Abends waren wir im Barrio Chino, einer kleinen Bar in der Club Street, gleich um die Ecke.
Dabei möchte ich euch eine Beobachtung schildern. Aus Deutschland kennt man Clubs und Discos, in denen getanzt werden kann und in denen die Musik so laut ist, dass man sich eigentlich nicht unterhalten kann. Dazu gibt es Bars, die üblicherweise nur im Hintergrund Musik spielen. Hin und wieder tritt in den größeren Bars mal eine Live Band auf oder es findet eine Veranstaltung statt, so dass es da auch lauter wird. Hier ist es etwas anders. Hier ist die Musik in Bars ziemlich laut, in Clubs lauter. Das nervt ein wenig, wenn man sich einfach nur unterhalten und in Ruhe ein Bierchen trinken will. Das geht zwar, ist aber nicht so entspannt, wie in ner gescheiten Eckkneipe in Deutschland! Gut, genug gejammert.
Nach dem Barrio Chino sind Sanie, Sven und ich auf die Brücke nach Clarke Quay, günstig Bierchen trinken und Leute beobachten. Die Nacht war also doch eher lang und an frühes Aufstehen am Samstag nicht zu denken. Wir haben uns dann also gegen Mittag aus dem Bett gequält und haben den Samstag mit etwas shoppen verbracht. Das ist die Lieblingsbeschäftigung so ziemlich aller Leute, die hier leben. Ich brauchte ein paar kurze Hosen, ein paar Kopfhörer waren auch dabei, sowie ein bisschen Kram hier und da.
Dann haben wir auf dem Dach der Vivo City Mall ein wenig die Seele baumeln lassen bei einem Eis. Die Regenzeit geht zu Ende und es ist jeden Tag Spitzenwetter, keine Wolke trübt den Himmel.
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| Seilbahn nach Sentosa |
Abends stand BBQ auf dem Programm. Wir haben also die Küche gestürmt, als wir heim kamen und haben etwas Nudeln gekocht, Tomaten-Sardinen-Tuhnfisch-Soße dazu, alles in Tupperbüchsen und dann ab zum BBQ. Witzigerweise hatten wir damit genau den richtigen Riecher bewiesen. Das BBQ fand in City Square Residences in Farrer Park statt, einem netten Condominium. Zwar hatte Mauro, der Gastgeber ein Grill reserviert, aber damit wohl keinen Erfolg gehabt, alle Grills waren belegt. Gut, dass wir fertig gekochtes dabei hatten. Im Fair Price in der Mall gegenüber dann noch fix Plastikgeschirr besorgt und anschließend einen netten Abend auf der Terasse verlebt.
Als halb 11 der Mann von der Security kam und meinte, wir müssten jetzt langsam aufhören, die Anwohner hätten sich schon beschwert, sind wir zwar etwas vom Glauben abgefallen, haben dann die Party aber nach drinnen verlegt und dort noch munter weiter gesessen, gequatscht und ein paar Bierchen getrunken.
Damit war also gestern auch nicht mehr an zeitig aufstehen zu denken. Schade eigentlich, wir wollten schließlich mal nach Kusu Island fahren. Das ist eine kleine Bade- und Tempelinsel vor der Insel. Die Tickets für die Fähre kann man aber nur am Morgen vor der Abfahrt kaufen und an Aufstehen war um 6 Uhr gestern früh einfach nicht zu denken. Wir haben also wieder ausgeschlafen, dann hier etwas sauber gemacht und ein paar Möbel etwas umgestellt, so dass wir den wenigen Platz besser nutzen können. Dann gabs Mittag in Vivo City und anschließend gings mit dem Sentosa Express endlich an den Strand. Gestern war wieder nicht eine Wolke zu sehen.
Am Stand selbst hab ich irgendwie kein Foto gemacht. Schön entspannt wars, das Wasser ist nicht das sauberste, man schwimmt praktisch direkt im Hafenbecken, aber zum entspannen und mal fix reinhupfen taugts allemal. Es gibt auch Berichte von Leuten, die anschließend Ausschlag hatten. Gib bei mir keine Probleme, zum Glück.
Abends wollten wir eigentlich ins Fitness Studio, Sanie geht ja halbwegs regelmäßig und kann zum Probetraining auch mal jemanden mitbringen. Das Studio machte aber 20 Uhr zu, wir waren 19:45 dort. Schaaade. Sind wir also nur Essen gegangen. In China Town, war wieder sehr lecker.
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| Der Gretenfreie Süß-Saure Fisch, ein Wels. Lecker! :) |
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| Prost! |
Damit war das Wochenende auch schon fast rum. Abschließend noch eine Filmempfehlung. Wir haben ein paar Kinogutscheine, sind also nach dem Essen in Chinatown in die U-Bahn und nach Dhoby Ghaut gefahren, ins Cathey Cineplex. The Girl with the Dragon Tattoo mit Daniel Craig (Deutscher Titel laut Imdb ist Verblendung, nach Stieg Larson). Ein sehr sehenswerter Film. Hat echt Spaß gemacht. Kundenfreundlich waren sie dort auch. Ich hab nen Becher Cola verschüttet, versehentlich. Habe einen neuen bekommen, kostenfrei. Sehr fein.
Es folgt gleich noch ein Video von der Heimfahrt mit dem Sentosa Express. Das lädt aber noch, also speichere ich jetzt schonmal ab...
Viele Grüße aus dem Tropenparadies!
Wednesday, 11 January 2012
Erste Woche rum
Resumé: sehr spannend, nicht weniger Arbeit, aber zunächst trotzdem stressfreier, da kein Telefon permanent klingelt.
Published with Blogger-droid v2.0.3
Banking...
So, da stellte sich also jetzt die Frage, wie ich eigentlich günstiger hier an Geld komme, als laufend Auslandseinsatz auf der Kreditkarte zu zahlen. Zwar kann ich überall kostenfrei Geld abheben, aber 1% Auslandseinsatz kommt ja trotzdem immer wieder drauf. Nun, gestern hatte ich die zündende Idee und, wie es sich herausstellt, war die Vermutung richtig: Ich kann zu Citibank Singapur kostenfrei Geld überweisen! Ergo wird ein Konto bei Citi hier eröffnet. Problem gelöst! :)
Dresden in der Zeitung
Hallihallo,
ja, war schon ein paar Tage ruhig, ist auch so viel nicht passiert. Am Sonntag war Sanie also nachmittags wieder im RZ und ich habe die Zeit genutzt und endlich zu Ende ausgepackt. Abends sind wir nen Happen Essen gegangen, nichts besonderes.
Am Montag gings also wieder frisch ans Werk und dieses Mal gleich richtig lang. Aufgrund der Zeitverschiebung zwischen Deutschland und Singapur von gerade mal 7 Stunden habe ich bis viertel 3 Uhr morgens gearbeitet. Muss auch mal sein. Dafür gestern fein ausgeschlafen und dann Sanie im Fitnessstudio in VivoCity abgeholt, um anschließend zusammen Mittag zu essen. Als ich so im Studio sitze und auf sie warte, verträumt in einem Männermagazin blättere, sehen meine entzündeten Augen doch nicht etwas was bekanntes, das ich euch auch nicht vorenthalten möchte:
ja, war schon ein paar Tage ruhig, ist auch so viel nicht passiert. Am Sonntag war Sanie also nachmittags wieder im RZ und ich habe die Zeit genutzt und endlich zu Ende ausgepackt. Abends sind wir nen Happen Essen gegangen, nichts besonderes.
Am Montag gings also wieder frisch ans Werk und dieses Mal gleich richtig lang. Aufgrund der Zeitverschiebung zwischen Deutschland und Singapur von gerade mal 7 Stunden habe ich bis viertel 3 Uhr morgens gearbeitet. Muss auch mal sein. Dafür gestern fein ausgeschlafen und dann Sanie im Fitnessstudio in VivoCity abgeholt, um anschließend zusammen Mittag zu essen. Als ich so im Studio sitze und auf sie warte, verträumt in einem Männermagazin blättere, sehen meine entzündeten Augen doch nicht etwas was bekanntes, das ich euch auch nicht vorenthalten möchte:
Das war zu finden in der Juli-20111-Ausgabe von Augustman.
Fand ich doch nett! :)
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